… Doch der Anblick, welcher sich ihnen bot als die Außenscheinwerfer aufflammten, traf Kevin wie ein Schlag. „Das war einmal die Station, welche wir suchen“, bemerkte er verstört. Überall auf dem Boden lagen Trümmerteile verstreut. Das Lebenserhaltungssystem, welches die giftige Marsatmosphäre draußen hielt, war in den letzten Zügen. Zumindest ein Rest atembare Luft war in der Höhle erhalten geblieben, das meldeten die Außensensoren.
Das Schiff setzte sanft wie eine Feder auf dem Höhlenboden auf. „Lass uns nachschauen, was hier geschehen ist“, meinte Kevin. „Für die nächsten zwei, drei Stunden gibt es laut Anzeige dort draußen noch eine atembare Stickstoff-Sauerstoff-Atmosphäre.“
TeDo starrte ebenfalls aus der Sichtluke, dann warf er ihm einen widerwilligen Blick zu. „Du willst wirklich dort raus?“
„Hast du etwa Angst? Ich dachte, du bist eine Maschine?“
„Natürlich nicht! Wie kommst du auf so etwas?“ TeDo verzog den Mund. „Ich wollte nur Rücksicht...“
„Schon klar, TeDo.“
Widerstrebend warf er Kevin ein kleines Päckchen entgegen. „Wenn wir schon unbedingt diese Geisterstation betreten müssen, so strahlt das wenigstens etwas Sicherheit aus.“
„Was ist das?“, fragte Kevin, während er es auf packte.
„Vorsicht, das ist eine Energiewaffe, ein kleiner Handblaster. Nur für alle Fälle.“
Bedeutend vorsichtiger packte er nun das Päckchen aus. Sie war völlig schnörkellos, robust gebaut und wirkte schon ziemlich abgenutzt. „Na gut, TeDo. Jetzt würde ich nur noch gerne wissen, wie dieses Ding hier funktioniert.“
...
Langsam öffnete sich die Schiffsluke und setzte mit einem verhaltenen Zischen auf dem Boden auf. Kevin trat hinaus, den Blaster im Anschlag. TeDo folgte ihm zögerlich. Er trug keine Waffe, da ihm seine Kodex das verletzen von Lebewesen untersagte, sogar zur Selbstverteidigung.
Noch immer ging das einzige Licht hier unten vom Schiff aus. Vorsichtig tasteten sie sich durch das Trümmerfeld zum Ende der Landefläche. Ein paar Stufen führten hinauf zu den Aufenthaltsräumen. TeDo trat mit der ungeheuren Kraft einer Maschine die Tür ein. Der Raum dahinter war Leer, nur einige wenige Einrichtungsgegenstände lagen zerschlagen oder zerschossen und verkohlt auf dem ehemals blanken Boden. Es roch nach Rauch und verbrauchter Luft. Überall zierten rußgeschwärzte Brandflecken die Wandverkleidungen. Ein Bild des Chaos, wohin man sah. Kevin konnte sich nicht einmal ansatzweise vorstellen, was hier geschehen war. …
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