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…  „Habe ich dafür den Tod verdient?“ Natürlich hatte er den Tod verdient.

Die Pause schmerze in den Ohren. „Das wäre zu einfach, Commander. Nicht Effizient.“

Verwirrt blickte der Commander zu dem gewaltigen Fenster auf. Das Blut rauschte in seinen Ohren.

„Natürlich kann ich verzeihen“, durchschnitt Thorons Stimme die Stille. „Aber nicht den gleichen Fehler zweimal! Und ich kenne niemanden, der jetzt motivierter ans Werk gehen wird als SIE. Sie haben fünf stellare Standardtage!“

Ein Fingerzeig und die Einheit in der Mitte des Saales drehte. Sechs Elitetruppler stützten Ihren Commander. Um Haltung bemüht und erhobenen Hauptes trugen sie ihn Richtung Ausgang. Nur nicht zu schnell. Jetzt galt es, die Aufgabe, welche ihnen auferlegt wurde zu lösen, um das Vertrauen nicht zu enttäuschen. Darauf waren sie trainiert. Das war ihr Job.

Was würde sie erwarten, wenn sie erneut versagten? Eine ungewöhnliche Frage für einen so perfekt trainierten Soldaten aus Thorons Armee. Scheitern war keine Option mehr.

Sein Pilot hatte bereits im Cockpit Platz genommen. Die anderen der Einheit saßen im angrenzenden Passagierabteil. Vorsichtig legte der Pilot seinen Helm auf der Konsole ab, während sich die Luke schloss. Der schwarze Streifen unter seinen Augen war leicht verschmiert. Eine Audienz bei IHM war immer schweißtreibend und ging an keinem spurlos vorüber. Routiniert startete er die Systeme, erhöhte die Schubkraft und die kleine Fähre glitt durch das Atmosphärenschild hinaus in den offenen Weltraum. Gemächlich entfernte sich das Schiff von der gewaltigen Raumstation.

Dankbar blickte der Commander auf eine Datenpaket, das vor ihm auf der Konsole eingeblendet war. Die Information seines Geheimdienstkontakts. Die darin aufgezeichneten Indizien wiesen eindeutig Richtung Terra, dem dritten Planeten im System. Mit einem Lächeln auf den Lippen lehnte sich der Commander in seinem Sitz zurück. Was mich nicht umbringt, macht mich stärker. Das war seine Chance zu wachsen.

Dann hatte der Computer die Koordinatentabelle zur Navigation berechnet. Die Zeit hatte für die Rekonstruktion seines linken Unterarms zu reichen. Er musste einfach etwas schneller heilen.

Dann erreichte die kleine Fähre ihr Schiff. Hier fühlte er sich endlich wieder zuhause. Mit einem grellen Lichtblitz verschwand das Schiff Richtung Terra und hinterließ eine leere Stelle im Weltall. Egal, wo sich diese Spionin auch versteckte, er würde sie finden. …


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