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…  Zwar war in der Dunkelheit wenig zu erkennen, doch es gehörte schon einiges dazu, einen Freund zu überreden, bei so einer Freakshow mitzuspielen. Jetzt war auch klar, weshalb die zwei sie unbedingt bis hier her schleppen mussten.

„Das ist TeDo“, flüsterte Kevin, aber den kannten die zwei schon aus seiner Erzählung. Die schwarze Gestalt war tatsächlich kaum größer als einsfünfzig.

„Ist alles in Ordnung?“

Das Wesen unter der Kapuze nickte. „Ja, mir ist keine Menschenseele begegnet und der Himmel ist frei.“

Krissy musterte die schemenhafte Gestalt und überlegte, ob Kevin irgendwann einmal einen kleinen Bruder erwähnt hatte. Jedenfalls nicht, soweit sie sich erinnerte. Jedenfalls konnte sie kaum erwarten herauszufinden wer unter dieser Kapuze steckte.

Nun übernahm TeDo die Führung, der Kevins ausgemachten Slogan akzeptiert hatte. Mit seinen überdimensionalen, in der Dunkelheit verborgenen Augen konnte er einen viel größeren Frequenzbereich des Lichtes wahrnehmen. Nach einer Weile blieb er stehen. Krissy war überrascht. Sie sah sich um, konnte aber nichts ungewöhnliches erkennen. Selbst Kevin, der bereits Erfahrung mit dem Tarnschild hatte, entdeckte in der nächtlichen Dunkelheit nicht das geringste Anzeichen eines Schiffes.

„Und was ist jetzt?“, fragte Krissy schnippisch. „Hat jemand euer Schiff geklaut?“ Sie konnte hören, wie Kevin scharf einatmete.

Dann knirschte etwas, wie wenn Metall auf Metall schabte. Ein gleichmäßiges Summen ertönte, als sich direkt vor ihnen aus der Dunkelheit zwischen den Zweigen die Luke öffnete.

Krissy schnappte nach Luft, wollte dann etwas sagen, wie oh, uh, ah, brachte jedoch nicht das geringste heraus. Ihr Mund blieb einfach nur offen stehen. Paralysiert starrte sie auf die Öffnung und schnappte nur weiterhin nach Luft, wie ein Fisch der aufs trockene Land geworfen wurde. Das war gut. Sooo gut. Wie machten die das? Sie suchte Halt und griff nach Tom, dem es nicht viel besser ging.

Als Sie das innere sah brachen ihre zurechtgelegten Spottsätze wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Sie hatte tatsächlich keins von Kevins Worten geglaubt, hatte sich großspurig aufgeführt, als wenn... Jetzt sah sie ihren Auftritt in einem ganz anderen Licht. Nicht die zwei sonder sie selbst hatte heute Abend eine Show geliefert. Etwas beschämt sah sie sich um. Da war krass. Total krass. Vielleicht lag sie mit dem Gedanken, die Lacher am Ende auf ihrer Seite zu haben gar nicht so falsch. …


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