Liebe ohne Chance
Mit eiligen Schritten hastete die schmale Gestalt zwischen den Mauern entlang, bis Sie den Olivenhain erreichte. Ihr Herz machte einen freudigen Sprung, als sie ihn zwischen den silbernen Bäumen stehen sah. Er rannte auf sie zu, sobald er sie gesehen hatte und sie sanken sich zu einem langen Kuß in die Arme. Elena und Angelo hatten sich inzwischen schon oft getroffen und, seit sie herausgefunden hatten, daß es besser war sich nachts zu treffen, wenn die Mädchen und die Priesterinnen bereits schliefen, hatte es keine Komplikationen mehr gegeben. Sie sanken nebeneinander ins Gras und Elena schmiegte Ihren Kopf anAngelos Schulter während er ihr zärtlich übers Haar strich. „Elena, ich möchte nie wieder ohne dich sein. Ich wüßte nicht, wie so ein Leben aussehen würde. Es wäre, als ob keine Sonne mehr die Tage erwärmen und kein Stern die Dunkelheit der Nacht erhellen würde. Als ich auf dem Fest sah, wie du den Todessprung vorführen mußtest, dachte ich nur noch daß, wenn dir etwas passieren würde, mein Leben zu Ende wäre.“ Elena richtete sich auf und strich zart über seine Wange. „Aber Angelo, du weißt, daß es nicht sein kann. Wir sind dem Minotaurus geweiht und gehören ihm. Ich sehne mich genauso sehr nach einem Leben mit dir, aber ich kann mein Gelübde nicht brechen.“ Mit einem tiefen Seufzer legte er seinen Kopf in ihren Schoß und umfing ihren Leib mit seinen Armen, als ob er sie nie wieder loslassen wollte. „Wenn die Götter wirklich gütig sind, dann haben sie vielleicht Mitleid mit uns und zeigen uns einen Weg.“
Sieg der Versuchung
Am Sonntag überfiel mich eine seltsame Stimmung, die ich nicht definieren konnte. Ich schwankte zwischen Depressionen und einem melancholischen inneren Glücksgefühl, das ich absolut nicht einordnen konnte. …
...war OK - weiter lesen ►
...sollte überarbeitet werden - weiter lesen ►
Ihre echte Einschätzung hilft dem Autor seine Texte zu verbessern.
378 Leser seit 1. Jan. 2025 für diesen Abschnitt
Noch kein Kommentar zu dieser Seite.
Sei der Erste!