Höhle ohne Wiederkehr
Angelo ließ der düstere Bericht von Perikles keine Ruhe. Er konnte nicht erwarten, bis die Tage vergingen und er Elena wiedertraf. Er hatte ihr ein Perlenarmband gekauft, denn am Samstag, wenn sie sich treffen würden, war ihr fünfzehnter Geburtstag. Endlich war der ersehnte Tag gekommen und die Zeit schien nicht vergehen zu wollen. Als sich endlich die ersten Sterne am Himmel zeigten, schlich sich Angelo durch die mondbeschienenen Säulen des Tempels und durch die dunklen Gärten. Endlich hatte er ihren Treffpunkt im Olivenhain erreicht. Elena war heute schon vor ihm gekommen, stand an einen der Olivenbäume gelehnt da und sah zu den Sternen empor. Angelo blieb stehen und tat einen tiefen Atemzug. Sein Herz zog sich vor schmerzlicher Liebe zusammen während er das Bild auf sich einwirken ließ. Ein lauer Wind ließ das durchscheinende weiße Gewand des Mädchens flattern und zerzauste auch ihr dunkles Haar. Der Glanz der Sterne spiegelte sich in ihren zum Himmel erhobenen Augen und der silberne Mondschein umfloß wie leuchtender Nebel ihre Silhouette. Angelo wußte, daß er dieses Bild nie mehr vergessen würde. Es würde für immer in seinem Herzen sein, egal ob seiner Liebe Erfüllung gegönnt sein würde, oder ob der tödliche Einfluß des Minotaurus sie zerstören würde. …
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