Der Traummann aus der Vergangenheit
Am Dienstag der folgenden Woche hatte ich wieder ein seltsames Erlebnis. Ich war nach der Arbeit in ein kleines Kaffeehaus in der Fußgängerzone gegangen, um mich etwas zu entspannen und danach noch einkaufen zu gehen, als ich IHN sah. Er saß keine fünf Meter von mir entfernt und las in einer Zeitung, während er ab und zu an seiner Tasse nippte. Ich muß ihn wohl angestarrt haben, denn nach einer Weile sah er mich konsterniert an. Es waren dieselben Augen, dieselben lockigen dunklen Haare, es war der junge Mann aus meinem Bild. Ein seltsamer Schimmer, fast wie ein Erkennenwar in seinem Blick, als er mich ansah. Wie unter einem inneren Zwang erhob er sich und kam auf mich zu. In diesem Augenblick versperrte mir plötzlich jemand die Sicht. Es war meine dickliche gesprächige Nachbarin, die mich soeben entdeckt hatte. Obwohl ich mir fast den Hals verrenkte, konnte ich keinen Blick mehr auf meinen geheimnisvollen Unbekannten, oder sollte ich besser sagen „Bekannten„ erhaschen. Als sich Frau Maier endlich mir gegenüber gesetzt hatte und ihr komisches Gebilde von Hut - ein riesiges grünes Ding mit Getreide und Vögeln darauf - abgenommen hatte, war der Mann verschwunden. …
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