Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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… 
„Ich spreche nicht von Mrs. Hawkins“, begann der Inspektor. „Die Rede ist von Sir Anthony Hawkins aus Cambridge, ihrem Vater. Kennen Sie ihn?“
Für einen kurzen Moment hielt Ben die Luft an - dann schüttelte er erstaunt den Kopf. Einen Mann namens Hawkins hatte er – in der Öffentlichkeit - nie persönlich kennengelernt. Was zwischen ihm und Patricia gesprochen wurde, davon hatte niemand Kenntnis. Offiziell kannte er einen Mann namens Hawkins nicht! Das galt es zu erhärten.
„Sie hat mir von ihm erzählt. Begegnet bin ich ihm nie“, sagte er, und das klang überzeugend. „Was ist mit ihm?“
Hewitt war alles andere als zufrieden. Die Art, mit der dieser Sinclair auf seine Fragen reagierte, deutete auf einen scharfen, auf einen äußerst beherrschten Verstand hin, oder – was nahe lag, auf einen Unschuldigen.
„Und warum hat dieser Mann, Richter Hawkins, meinen Namen erwähnt, Inspektor Hewitt? Es muß doch irgendein Grund vorliegen?“
Benjamin ging zum Gegenangriff über, der bekanntlich die beste Verteidigung sein soll. Und tatsächlich erzielte er damit einen Teilerfolg. Hewitt zögerte sichtlich. Wenn dieser Sinclair unschuldig war, durfte er ihn nicht in seinen Kenntnisstand einweihen. Dazu hätte er sich nur genötigt gesehen, wenn sich Verdachtsmomente ergeben hätten, aber das schien bei diesem Mann nicht der Fall zu sein. Und der legte noch ein Steinchen nach:
„Ich war bei einer Bekannten. Am Dienstagabend! Bei der Frau eines Kollegen. Sie heißt Janet Sadde und wohnt in Kensington. Ihr Mann ist vor wenigen Wochen erst ... auf tragische Weise … verunglückt.“
Hewitt schickte ein geistesabwesendes Nicken aus dem Fenster. So konnte er kein Licht in die Angelegenheit bringen, die dieser Richter aus Cambridge mit seiner fadenscheinigen Vermutung heraufbeschworen hatte, so nicht. Es war eine Spur gewesen, zwar nur eine hauchdünne, aber eine Spur.
„Der Richter vermißt seit einigen Tagen seine Tochter, deshalb hat er Ihren Namen ins Spiel gebracht“, erklärte der Inspektor den Grund für die Vorladung. „Am besten, Sie vergessen die ganze Sache wieder, Mr. Sinclair. Ich danke Ihnen.“
Mit diesen Worten stand der Beamte auf, reichte Ben die Hand zur Verabschiedung. Seine Augen aber ruhten noch immer nicht. Wie Dolche bohrten sie unentwegt weiter. In Bens Kopf war einiges durcheinander geraten, doch ziemlich rasch erholte er sich, ergriff die dargebotene Hand und erhob sich ebenfalls. Indem er den Blick des Inspektors erwiderte, sagte er knapp:
 …
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