Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Fühlen Sie sich nicht wohl, Mr. Sinclair?“
„Doch! Doch, natürlich“, antwortete Ben ein wenig zu schnell.
Unbeirrt wiederholte er seine eigene Frage nach dem Warum.
„Am vergangenen Dienstag gab es einen Zwischenfall an der Themse in Greenwich. Was wissen Sie darüber?“
Mittlerweile schwitzte Ben, kleine Schweißperlen liefen ihm den Rücken hinunter, es kitzelte. Seine Gedanken rasten. Wenn jemand etwas über dieses Ereignis wußte, dann war er es! Wieder überlegte er, was er dem Inspektor sagen könnte, ohne sich durch seine Nervosität verdächtig zu machen.
„Ja“, begann er, „ich habe davon in der Zeitung gelesen. Ein tragischer Unfall. Wie kann so etwas passieren?“
Sehr souverän klang das allerdings nicht, wie er sich selbst eingestehen mußte.
„Sie nennen es einen Unfall, Mr. Sinclair? Es gibt da eine Person, die davon überzeugt ist, daß es kein Unfall war!“
Wie ein Keulenschlag traf es Benjamin. Patricia! Sie hatte überlebt, es war unglaublich, es war unfaßbar! Sogleich dachte er fieberhaft nach, was sie ihm denn nun wirklich vorwerfen könnte, und schwieg erst einmal. Je mehr er sagte, desto größer war die Gefahr, sich in Widersprüche zu verwickeln, und Widersprüche anschließend wieder auszuräumen, war ein sehr schwieriges Unterfangen. Meist ein unmögliches. Deshalb begnügte Benjamin sich damit, den Inspektor so ruhig wie ihm das im Augenblick möglich war anzusehen.
„Diese Person, von der ich spreche, hat Ihren Namen ins Spiel gebracht und behauptet, Sie wüßten über diesen Unfall Bescheid ...“
Inspektor Hewitt war sich darüber im klaren, daß dies nicht ganz der Wahrheit entsprach. Diese Person hatte den Namen Sinclair lediglich ins Spiel gebracht, ohne schlüssige Gründe anzuführen. Dennoch erschrak dieser Mr. Sinclair sichtlich. Und das wiederum bereitete Hewitt Vergnügen.
„Sie sehen nicht gut aus, Mr. Sinclair“, hob er ein wenig die Stimme. „Möchten Sie lieber ein Glas Wasser?“
Benjamin schüttelte den Kopf, langsam machte er sich mit der neuen Situation vertraut, beruhigte sich wieder ein wenig. Was konnte man ihm vorwerfen, das er nicht sogleich entkräften würde? Er nahm sich zusammen, griff zu dem niedlichen Milchdöschen auf dem Schreibtisch und goß sich ein paar Tropfen davon in sein Teeglas. Dann beobachtete er die hellen Schlieren, wie sie ob des Temperaturunterschiedes zu Boden sanken, rührte kurz um und trank einen Schluck des heißen aromatischen Getränks, obwohl es gerade jetzt unverzichtbar war, einen kühlen Kopf zu bewahren. …
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