Rien ne va plus
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Kapitel I
Kapitel II
Kapitel III
Kapitel IV
Kapitel V
Kapitel VI
Kapitel VII
Kapitel VIII
Kapitel IX
Kapitel X
Kapitel XI
Kapitel XII
Kapitel XIII
Kapitel XIV
Kapitel XV
Kapitel XVI
Kapitel XVII
Kapitel XVIII
Kapitel XIX
Kapitel XX
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…  Wer sich verteidigt, klagt sich an, sagte er sich immer wieder. Nicht viel sagen, Benjamin, laß den anderen reden.
„Wie kommt sie … wie kommt diese Person … auf mich, Inspektor?“
Fast empört traf diese Frage das Ohr des Beamten, aber der hatte offenbar sehr viel Zeit zur Verfügung, denn noch immer machte er keinerlei Anstalten auf den Punkt zu kommen. Stattdessen griff er sich ein Stück Zwieback und kaute geräuschvoll darauf herum. Trocken und laut knackte es in seinem Mund, als er das Gebäck zermalmte, ein paar Krümel verirrten sich in seinen Schnauzer. Noch ein Bissen verschwand in seinem Mund, und noch einer. Er griff die Zwiebackdose und reichte sie seinem Gast hinüber, aber Ben schüttelte dankend den Kopf. Dieses Knacken ging ihm gehörig auf die Nerven.
Als Benjamin sich weiterhin damit begnügte, den Mann nur neugierig anzusehen, blieb dem Inspektor schließlich nichts anderes übrig, als die Katze aus dem Sack zu lassen. Er griff sich eine Akte, schlug sie auf und fragte:
„Sagt Ihnen der Name … Hawkins … etwas?“
Also doch! Als hätte man ihn unter Strom gesetzt, so scharf drang der Name seiner erbitterten Kontrahentin in sein Innerstes. Ben schloß kurz die Augen, als wollte er nachdenken, öffnete sie aber sogleich wieder, um zu sehen, was Hewitt unternahm. Der tat nichts.
Es war doch nur ein Name. Hawkins hieß die Frau, mit der er ein kurzes Verhältnis gehabt hatte, das war ein Fakt. Dies zuzugeben dürfte für ihn keine Folgen haben. Also konzentrierte sich Ben, als er weitersprach.
„Ich habe eine Bekannte“, begann er vorsichtig, „sie heißt Patricia Hawkins und war ... und ist Richterin am hiesigen Schwurgericht.“
War? schrie es laut in Ben. Du Idiot! Ist Richterin. Du weißt nichts von Ihrem Unfall. Gar nichts! Es stand nichts davon in den Gazetten. Nimm dich zusammen! suchte er sich zu beruhigen.
Wenn sie noch am Leben war und er von ihr in der Vergangenheit spräche, wäre das katastrophal. Er durfte nicht einmal wissen, daß sie zusammen mit den anderen Leuten in die Themse gefallen war, denn geborgen wurden laut Zeitungsberichten nur Männer. Ben schwieg und sah den Inspektor an. Dessen Augen achteten messerscharf auf jede Bewegung Bens, der weiterhin versuchte, locker auszusehen und seine übermächtige Aufregung zu verbergen.
Endlich sagte sich der, wer zu Scotland Yard geladen wird, darf ein wenig aufgeregt sein. Und dieser Gedanke half ihm ungemein. Er gab sich geradewegs den Befehl, aufgeregt zu sein, was dazu führte, daß er wieder ziemlich gelassen und ruhig wurde. …
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