Die üblichen Verdächtigen
Er überquerte etliche Plattenwege und durchschritt schließlich das Tor zum Tempelgelände, wo er den heiligen See im Licht der Gestirne und der den Park erleuchtenden Feuer schimmernd vor sich liegen sah. Geheimnisvoll glänzte die goldene Götterbarke in der Nacht und Sunu ließ sich, den Anblick und die Ruhe genießend, auf einer Steinbank oberhalb der ins Wasser führenden hohen Steinstufen nieder. Die Nacht war klar und mild. Nur einige Nachtvögel und die weit entfernten Stimmen noch umhereilender Diener störten die Idylle. Schon wenig später hörte sein empfindliches Ohr die Schritte mehrerer Personen auf dem Pfad. Im Licht eines Kohlebeckens und mehrerer Fackeln, die in der Nähe der Bank standen, sah Sunu Hatschepsut gefolgt von Senmut und den beiden Nubiern näher kommen. Sie hatte sich umgekleidet und trug ein schlichtes weißes Gewand, das in Falten bis zu den Knöcheln fiel. Das glatte Haar fiel glänzend aber schmucklos bis auf die Schultern herab. Das einzige Geschmeide, das sie trug, war ein Kragen in Form des Horusauges in Silber und Türkis, ganz ähnlich dem, den sie Sunu als Dank für ihre Rettung geschenkt hatte. …
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