… Seine herrlich blaue Farbe bildete einen wunderschönen Kontrast zu dem rötlichgelben Stern, unter dessen Obhut er sich bewegte. Ein idyllisches Bild, vor einem samtenen schwarzen Hintergrund, der mit milliarden Sternen gesprenkelt war.
Vor dieser überwältigenden Schönheit sah das kleine Sternenschiff lächerlich winzig aus. Mit aktivem Tarnschild passierte es den Asteroidengürtel des Systems. Langsam, für interstellare Verhältnisse, näherte sich das Schiff dem dritten Planeten, welcher einen, für seine Verhältnisse viel zu großen Mond besaß. Den Bewohnern dieses kleinen Planeten war diese Besonderheit bereits aufgefallen und Theorien besagten, dass der Ursprüngliche Planet viel größer und hinter Mars die Sonne umkreist hatte. Doch dann wurde er von einer Masse aus dem Weltall getroffen und gespalten. Das große Bruchstück bildet heute den dritten Planeten, der andere große Teil wurde sein Trabant und die Trümmer verblieben als Asteroidengürtel hinter dem vierten Planeten in einer Sonnenumlaufbahn. Noch heute versucht dieser getroffene Planet die Narben des Zusammenstoßes zu heilen, indem seine Kontinentalplatten die herausgeschlagene Lücke im Stillen Ozean langsam schlossen. Die Masse aus dem Weltall wurde durch die Kollision eingefangen und mit einer 3600 jährigen Umlaufbahn ein neuer Planet dieses Systems.
Im Cockpit war es still. Gebannt bewunderten alle den wundervollen Anblick der Erde. Endlich brach Tom das Schweigen. „Hey, wir sind Zuhause.“
Wieder Stille.
Kevin brachte das Schiff in die Erdatmosphäre und hielt genau auf das Zielgebiet zu. Eine dichte Wolkendecke verhinderte die Sicht, aber die Sensoren brachten ausreichend genaue Daten der Landschaft, so dass sich Kevin orientieren konnte.
„Landen wir genau an unserem Startpunkt?“, fragte Tom.
Kevin nickte. „Wird das Beste sein. Da unten ist gerade Nacht und es schüttet aus Kannen.“
„Wie sollen wir das unseren Leuten bloß beibringen, wo wir all die Tage gesteckt haben. Ich hoffe, es ist noch keine Suchaktion im Gange.“
„Am besten gar nicht, Krissy. Erzähle keinem, was hier geschehen ist. Dir würde trotz aller Beweise niemand glauben. Dein Ruf wäre im Eimer!“
„Beweise?“ Susi wirkte erschrocken. „Vergesst es.“
„Vielleicht hast du recht. Das bringt uns sonst zwischen die Fronten und nach dieser Aktion möchte ich nichts als Ruhe haben.“ Krissys klang etwas niedergeschlagen.
„Ihr findet schon eine passende Ausrede“, sagte Susi. …
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