… Nur wenige Posten waren besetzt.
Endlich passierte sie die langersehnte Tür mit dem Kronensymbol und der Bedeutung: Achtung! 3–Sterne Sicherheitscode erforderlich! und gelangte in einen langen, leicht ansteigenden Gang. Beide Seiten des Durchganges waren mit leuchtenden, bunten Kristallen geschmückt und zeigten ein goldgefasstes Mosaik der Geschichte ihrer Welt.
Die Säle, welche sie nun durchquerte boten den selben Anblick der Unterbesetzung. Der einzige Unterschied bestand darin, dass hier kein Laut zu hören war. Was, zum Teufel, war hier bloß los? Ihre Schritte hallten durch den Gang, als sie sich einem weiteren Sicherheitstor näherte, welches zudem noch mit einem hochenergetischen Kraftfeld gesichert war. Bei meinem Abflug war dieses Energiefeld noch nicht installiert, erinnerte sie sich. Gut zu wissen, man hatte also die Sicherheitsvorkehrungen verschärft. Mit einem unguten Gefühl legte sie ihre Hand auf den biometrischen Scanner, gab ihren vier Sterne Zugangscode ein und wartete. Sie hielt den Atem an, als der Computer sie zur nochmaligen Eingabe aufforderte. Ihre Hände wurden feucht. Endlich, mit einem Summen war das Kraftfeld weg und die Tür öffnete sich. Erleichtert atmete sie auf und folgte dem langen Gang. Obwohl sie nirgends nach draußen blicken konnte, wusste sie, das sie sich jetzt im 431sten Stockwerk befand, eine Ebene unter den Gemächern der Elohim, vom Raumhafen aus gerechnet.
Dann trat sie in den Empfangssaal. „Onkel Jadsmol“, rief sie und lief auf den in der Mitte des Saales platzierten Arbeitsplatz zu. Der Angesprochene drehte sich zu ihr um und stand auf. Susi hatte keine Ahnung, weshalb sie ihn ‘Onkel’ nannte. Er war nicht ihr wirklicher Onkel, aber solange sie zurückdenken konnte redete sie ihn schon so an.
„Willkommen zurück Zsusji Annuka Haelohi. Wir hatten euch früher erwartet“, sagte Jadsmol. Sein Lächeln wirkte etwas aufgesetzt.
„Das ist eine lange Geschichte. Was ist hier geschehen? Sind wir in Alarmbereitschaft?“
„Was soll hier los sein? Alle in Ordnung“, antwortete er ausweichend. „Wollt ihr nicht die Ergebnisse eurer Recherche mitteilen? Das hatte für uns oberste Priorität.“
Irgendwas stimmte nicht. Susi wurde vorsichtig. „Das drängt nicht. Ich hatte mir nach all der Zeit einen anderen Empfang erhofft.“
„Das tut mir leid, Zsusji Annuka Haeloh. Ich muss wohl eure Eltern vorerst vertreten. Das ging diesmal nicht anders.“
Was konnte so wichtig sein? …
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