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… 

Tom legte seinen Arm um Krissy. „Ich glaube auch. Nach den letzten Tagen ist das jetzt das Geringste.“

Schwarze Wolken bedeckten den Himmel unter ihnen. „Ich danke euch noch mal von ganzen Herzen. Sicher auch im Namen der vielen, die ihr mit mir befreit habt.“

„Es war auf keinen Fall langweilig.“ Tom lächelte matt.

„Ganz deiner Meinung“, antwortete Krissy grinsend. „Kannst uns ja bei Gelegenheit mal besuchen.“

Susi nickte. „Ja, irgendwann vielleicht.“

Sie durchstießen die niedrige Wolkendecke direkt über dem Wäldchen, wo sie vor nicht allzu langer Zeit abgehoben waren. Knackend splitterten die Äste, als das Schiff nieder ging. Zentimeter für Zentimeter kratzten die Zweige an der Cockpitsichtluke vorbei. Endlich, mit einem kleinen Ruck landete das Schiff in der Lichtung.

Susi stand auf. „Nun muss ich euch bitten, noch mal eure Sachen zu kontrollieren, dass ihr alles was auch nur im entferntesten nicht von dieser Welt stammt hier lasst. Es gibt Regeln und es würde euch wirklich in ernste Schwierigkeiten bringen.“ Susi blickte dabei auf Krissys Schuhe. Ihr erstes Paar war nach dem tragischen Unglück auf Pluto verloren gegangen. Zum Glück hatten sie an Bord Ersatz gefunden. Krissy zuckte zusammen, die Pilotenstifel. Daran hatte sie gar nicht mehr gedacht.

Langsam öffnete sich die Luke. Es regnete und bedrohliche Dunstschwaden zogen durch die Finsternis. Feuchte kühle Luft wehte herein. Kevin atmete tief durch.

Tom wand sich Susi zu. „Naja. Ich hasse Verabschiedungszeremonien! Irgendwie hat es auch Spaß gemacht, wahrscheinlich weil wir mehr Glück als Verstand hatten“, dann schüttelte er den Kopf. „Spaß ist vielleicht nicht das richtige Wort. Zumindest danke für diese neue Erfahrung und ich hoffe, das du dich mal sehen lässt. Als Zivilperson, versteht sich, rein privat.“ Er lachte.

„Ich habe wohl eher Grund zu danken“ Susi schüttelte seine Hand.

Herzlich umarmte sie auch Krissy. „Tut mir leid, was da auf Pluto passiert ist. Ich hoffe, dass ich jetzt mit meinen Leuten Thoron für all die Dinge zur Rechenschaft ziehen kann.“

Schließlich verließ Krissy mit Tom die Rampe. Ihre nackten Füße spürten das nasse Gras. Der Regen befeuchtete ihr Gesicht und Kleidung. Toms Arm legte sich um ihre Schultern, während die Beiden zusahen, wie sich die Luke schloss. Es wurde dunkel, nur die Positionsleuchten glimmten noch ein wenig. Mit zusammengekniffenen Augen verfolgten sie den Start des Schiffes. …


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