…
„Du weißt, schwere Zeiten stehen vor uns allen. Manche Dinge dulden keinen Aufschub Haelohi. Du musst bedenken, deine Rückkehr kam für alle überraschend. Bis vor ein paar Tagen haben wir nicht einmal gewusst, wo Ihr euch aufhaltet. Aber wichtig sind nur eure Ergebnissen?“
„Zu seiner Zeit, Jadsmol shel Elohim.“ Susi sprach ihn mit vollem Namen an und versuchte auf Distanz zu gehen. Zuerst musste sie herausfinden, was hier passiert war. „Ich werde mich gesellschaftsfähig machen. Ich sehe grauenvoll aus.“ Vielleicht war das der Grund, weshalb die Leute ihrer so eigenartige Blicke zuwarfen.
Widerwillig stimmte Jadsmol zu, denn das war wirklich nicht zu übersehen. „Aber lasst nicht zu lange auf euch warten, das haben wir die letzten Monde genug“
Endlich war Susi außer Sichtweite. Jadsmols Verhalten, alles war eigenartig. Sie erreichte keuchend ihre Zimmer im Palast. Während ihrer Abwesenheit konnte viel passiert sein, aber das erklärte nicht, was gerade unten im Empfangssaal abgelaufen war. Jetzt stand nur wenig Zeit zur Verfügung etwa in Erfahrung zu bringen.
Der Zugang und ihr Privatbereich waren unverändert und so befand sie sich Susi kurz darauf in der zweifelhaften Sicherheit ihrer Räumlichkeiten. Auf den ersten Blick schien nichts angerührt. Sie trat zum Kommunikationstisch. Wen konnte sie befragen? Dann fiel ihr eine private Nachricht auf. Sie entschlüsselte und spielte sie die kleine Holoaufzeichnung ab.
Ein vertrautes Gesicht erschien und berichtete. Ihr Mund blieb offen. Es war schlimmer als befürchtet. Was sie hörte war erschreckend. Entsetzt sprang sie auf und hielt sich an der Lehne fest, um nicht das Gleichgewicht zu verlieren. Dann war alles umsonst! Sie schluckte, bis sie sich wieder unter Kontrolle hatte.
Wenn sie überhaupt eine Chance haben wollte, noch aus diesem Palast heraus zu kommen, dann sollte sie sich beeilen. Kleidungsstücke flogen durch den Raum. Endlich fand sie, wonach sie gesucht hatte. Ihr schlanker Körper schlüpfte in die alte Kampfuniform, mit welcher sie während ihrer Ausbildung trainiert hatte. Darüber zog sie ein strapazierfähiges, unauffälliges Oberteil. Sie griff zur Waffe an ihrem Oberschenkel, jetzt war Eile geboten. Mit wenigen Handgriffen löschte sie die Aufzeichnung unwiederbringlich. Ihr Kontakt war ein gehöriges Risiko eingegangen, trotz Verschlüsselung. Die durften nach der Durchsuchung ihrer Zimmer nichts belastendes finden.
Alle Sinne aufs äußerste geschärft, rannte Susi durch die Palastkorridore. …
...war OK - weiter lesen ►
...sollte überarbeitet werden - weiter lesen ►
Ihre echte Einschätzung hilft dem Autor seine Texte zu verbessern.
2055 Leser seit 1. Jan. 2025 für diesen Abschnitt
Noch kein Kommentar zu dieser Seite.
Sei der Erste!