Kapitel 11
Sam stand unschlüssig in dem kathedralenähnlichen Raum. Wie spitze Zähne eines kleinen Raubtieres, nagte Zweifel an ihrem Verstand. Du hast etwas Entscheidendes nicht bemerkt. Du hast etwas übersehen. Sam runzelte die Stirn. Was zum Teufel war mit ihr los? Unruhe breitete sich in ihr aus. Unsicher legte sie den Infusionsständer auf den Boden. Sie hatte die schwarze Mappe, sie hatte einen Plan. Wo war die Schwachstelle, wo war das Loch? Bei dem Wort Loch schlug sich Sam mit der flachen Hand vor die Stirn. Verdammt, wie und vor allen Dingen, wo kam Summersby in diesen Keller? Mit der Ledermappe in der Hand rannte Sam zurück in den ersten Raum. Sie sah sich aufmerksam um. Keine Tür, außer der, deren Rahmen sie demoliert hatte. Der zweite Raum – Sam blieb mit dem Rücken zur Tür stehen. Außer dem purpurnen Vorhang keine weitere Eintritt- oder Austrittmöglichkeit. Also zurück, unter den künstlichen Sternenhimmel. Dies war der einzige Raum, der in diffusem Zwielicht lag. Durch die Lichtverhältnisse, die Jungen und Mädchen und das eindrucksvolle Podest, konnte sie hier leicht etwas übersehen haben. Sam verengte die Augen zu Schlitzen und starrte die purpurne Wand hinter dem Podest an. Sie sah hinter sich und betrachtete den Vorhang. Konnte man durch Farbe eine so große optische Übereinstimmung erreichen? Langsam schritt Sam auf das Flügelpodest zu. Als sie sich dem Podest zum ersten Mal genähert hatte, hatte sie nur Augen für die Marmorflügel und das große Buch gehabt. …
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