Die Weihnachtsfeier ist zu Ende und zu Hause kommt das befürchtete Donnerwetter. Mama sagt, ich hätte ihr Schande gemacht, weil alle gelacht haben und sie sich meinetwegen jetzt kaum noch unter die Leute trauen kann. Zur Strafe hat sie mir die blöde Puppe weggenommen aber ich bin froh, dass ich Monika auf diese Weise losgeworden bin. Mir macht es nichts aus, dass ich ohne Abendbrot ins Bett geschickt werde, es ist ohnehin schon spät. Mein Bruder darf noch fernsehen.
Meine kleine Schwester schläft schon tief und fest, als ich ins Zimmer komme und bald schlafe auch ich ein. Wir teilen uns ein Zimmer.
Morgen ist Montag und Annegret wird wieder da sein. Mama wird dann wie immer übertrieben süß lächeln, denn anderen Leuten lässt sie sich nie anmerken, wenn es Stress in der Familie gibt. Auch Annegret und Oma sind “andere Leute“. Mama und Papa haben mit ihnen nicht über die Weihnachtsfeier gesprochen. Ich habe es den beiden selbst erzählt. Oma hat lange gelacht und mir über das Haar gestreichelt. Annegret bekam Schluckauf und wurde ganz rot im Gesicht.
Feuchtgrau schwabbeln die nassen Nebelschwaden durch die Luft. Der Wind hat aufgefrischt. …
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