Während dieser nervend langandauernden Prozedur dachte sie wieder an Constantine Summersby und den damit verbundenen Auftrag. Das erste Mal in ihrer fast 10-jährigen Karriere als Auftragskillerin hatte sie den Job nicht von einer Einzelperson oder von einem Ehepaar, sondern von einer Personengruppe angenommen. Sie selbst bezeichnete sich als Auftragskillerin mit Niveau. Aus sehr persönlichen Gründen hatte sie sich auf den Abschaum der Menschheit, auf Kinderschänder und Kindermörder spezialisiert. Diese berufliche Laufbahn hatte sie keinesfalls geplant, sie war im wahrsten Sinne des Wortes irgendwie hineingerutscht. Sie, Samantha Harriette Baxter, Tochter einer depressiven Thekenschlampe und eines namenlosen Crack-Junkeys – den sie nie kennen gelernt hatte – war mit 8 Jahren von ihrer Mutter in einer Kirche abgesetzt worden. Das Letzte, was sie von ihrer sturzbetrunkenen Mutter hörte, waren die gelallten Worte „Warte hier auf mich und beweg dich nicht.“ Sie hatte stundenlang verängstigt auf der harten Holzbank gesessen und darauf gewartet, dass ihre Mutter sie abholte. Ganz die brave Tochter, die vergeblich um die Zuneigung ihrer gefühlskalten Mutter buhlte. Wäre der aufmerksame Priester nicht gekommen und der Druck auf ihre Blase nicht so groß gewesen, sie würde wohl immer noch mit vollgepinkelter Hose dort sitzen und sich fragen, was sie wohl falsch gemacht hatte. …
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