Gegenüber konnte sie die Umrisse einer Tür ausmachen. Rechts und links von der Tür standen Unterschränke, über denen eine Arbeitsplatte aus Edelstahl angebracht war. Der Raum war pedantisch aufgeräumt. Die einzigen Gegenstände, die nicht in Schränken untergebracht waren, befanden sich in der Mitte des Raumes bei dem Edelstahltisch. Da hier auch die einzige existierende Lichtquelle brannte, sah sie sich diesen Bereich genauer an. Was zum Teufel trieb das Schwein Summersby hier? Unter dem Tischgestell konnte sie mehrere Behälter aus Plastik oder Glas erkennen. An ihnen waren Schläuche befestigt, die in glänzende Gestelle eingehakt waren, die denen der Infusionsständer in Krankenhäusern nicht unähnlich waren. Um den Edelstahltisch herum war eine Art Rinne angebracht, von der ein Ende über einem Bodenabfluss endete. Neben dem Tisch stand eine ca. 70 cm hohe Edelstahlwanne sowie ein rechteckiger Plastiktisch. Auf dem Tisch lagen diverse Instrumente. Sie zog die Stirn in Falten. Es schien, als ob sie in der Pathologie eines Krankenhauses gelandet sei. Nur würde man sie dort wohl kaum an einen Stuhl fesseln. Vielleicht befand sie sich im Keller von Summersbys Wohnhaus.
Heiß stieg ihr der Ärger in der Kehle hoch. Wie hatte sie zulassen können, dass dieser Idiot es geschafft hatte, sie in diese Situation zu bringen? Sie hatte ihn eindeutig unterschätzt. Summersby, mit seinen 1,65 m, seiner Halbglatze, den listigen Schweinsäuglein hinter einer zentimeterdicken Brille, deren Gläser so dick schienen, wie der Boden einer Glasflasche. …
...war OK - weiter lesen ►
...sollte überarbeitet werden - weiter lesen ►
Ihre echte Einschätzung hilft dem Autor seine Texte zu verbessern.
3184 Leser seit 1. Jan. 2025 für diesen Abschnitt
1 Kommentare online.