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Dinner for once
Autor: | Andrea Braun |
Wörter: | 3050 |
Genre: | Horror |
Rubrik: | Kurzgeschichten |
pdf-Dateiname: | Dinner-for-once.pdf |
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Kurzbeschreibung
Rezensionen
Was kann man dem werten Leser zumuten? Welche Grenzen sind der Welt des Horrors gesetzt?
Andrea Braun wagt in diesem Experiment die Grenzen des guten Geschmacks in ungeahnte Dimensionen zu verschieben.
ANDREA BRAUN
Andrea wurde im Jahre 1969 an einem Freitag den 13. im Sternzeichen Zwilling geboren. Nach der Schulzeit entschied sie sich für eine Ausbildung in der Versicherungsbranche und landete im Personalbereich. Seit über 30 Jahren ist sie in der Aus- und Weiterbildung tätig. Ihre Leidenschaft für Spannung und Aufregung zieht sich durch ihr ganzes Leben. Mit 12 Jahren las sie ihr erstes Buch von Stephen King und verfiel den Genres Horror und Thriller. In einem verregneten Urlaub in Dänemark entstand die Idee, selber zu schreiben. Ihr erstes Werk Showtime hat sie in wenigen Wochen – Zitat Andrea: „erbrochen“.Geduld ist nicht ihre Kernkompetenz. Andrea steht für Kreativität und Innovation und sucht ständig nach einem Ventil für ihre Energie. Sie handelt spontan und trifft schnell Entscheidungen. Neues fasziniert sie. Veränderung gehört zu ihrem Leben.
Dinner for Once ist eine Horrorerzählung, die gezielt mit den Grenzen des guten Geschmacks spielt. Die Autorin Andrea Braun schafft eine beklemmende Atmosphäre, indem sie eine scheinbar harmlose Situation in einen albtraumhaften Horror verwandelt.
Sie nutzt Elemente des psychologischen Horrors und Body-Horrors, um den Leser zu schockieren und gleichzeitig zu fesseln. Ihr direkter, kompromissloser Schreibstil spiegelt ihre spontane und kreative Persönlichkeit wieder.
1. Thematik und Motive
Die Erzählung thematisiert den Kontrast zwischen Normalität und Abgrund. Zunächst scheint die Protagonistin eine gewöhnliche Frau mit einer leidenschaftlichen Beziehung zu sein. Doch hinter dieser Fassade verbirgt sich eine kannibalistische Serienmörderin. Dieses Motiv – das Spiel mit Täuschung und Realität – ist ein klassisches Element des Horrors. Ein weiteres zentrales Motiv ist die Kontrolle. Die Protagonistin will nicht nur ihren Hunger stillen, sondern ihre Opfer dominieren.
Die Brutalität der geplanten Tat und die emotionslose Beschreibung verstärken die Unmenschlichkeit der Figur.
2. Stil und Sprachee
Andrea Braun verwendet eine klare, direkte Sprache, die die Grausamkeit der Handlung ungeschönt präsentiert. Die Erzählweise ist distanziert und nüchtern, was die Wirkung des Horrors verstärkt. Spannung wird durch den Wechsel zwischen scheinbarer Normalität und plötzlichem Horror erzeugt. Die Erzählstruktur erinnert an einen Thriller, wobei der Schrecken schrittweise enthüllt wird.
3. Wirkung auf den Leser
Der Text fordert den Leser heraus, seine eigenen Grenzen des Erträglichen zu hinterfragen. Das Konzept des Kannibalismus und die kaltblütige Vorgehensweise der Protagonistin erzeugen Abscheu und Faszination zugleich. Die Autorin setzt gezielt auf Schockeffekte, um die Intensität der Geschichte zu steigern. Dabei erinnert der Stil an moderne Horror- und Thrillerliteratur, insbesondere an Stephen King, den sie als Inspiration nennt.
4. Bezug zur Autorin Andrea Braun
Die Biografie von Andrea Braun spiegelt sich in ihrem Schreibstil wider. Ihre Spontaneität und Leidenschaft für Horror zeigen sich in der Radikalität ihrer Geschichte. Ihr kreativer Drang und ihre Experimentierfreude sind erkennbar in der Bereitschaft, „die Grenzen des guten Geschmacks“ bewusst zu überschreiten. Dass sie keine geduldige Autorin ist, passt zur Kompromisslosigkeit ihres Schreibens – sie schreibt direkt, ohne lange Einleitungen oder Erklärungen.
Fazit:
Dinner for Once ist eine provokante, verstörende Horrorerzählung, die bewusst mit Tabus spielt. Andrea Braun nutzt einen knappen, direkten Stil, um eine beklemmende und schockierende Atmosphäre zu erzeugen. Ihr Werk zeigt, dass sie die Mechanismen des Horrors versteht und gezielt einsetzt, um den Leser zu fesseln und zu erschrecken.
Das Zwischenspiel mit der Feinrippunterhose, ein ungewöhnliches Detail in einer Horrorgeschichte, dient als bewusst irritierendes Element, das den Leser aus der düsteren Horror-Atmosphäre kurzzeitig herausreißt. Es sorgt für einen Moment der Absurdität oder grotesken Komik, bevor der Schrecken wieder zuschlägt.
Die Erwähnung der Feinrippunterhose, solch ein scheinbar banales Element, hat mehrere Funktionen:
Bruch mit der Erwartungshaltung:
Die Szene lenkt kurz von der eigentlichen Horrorhandlung ab und wirkt fast alltäglich oder sogar humorvoll. Das ist eine Technik, die in Horror und Thriller-Literatur oft eingesetzt wird, um eine trügerische Normalität zu suggerieren, bevor der Schrecken umso heftiger zuschlägt.
Groteske und Ekel:
Feinrippunterwäsche hat im kulturellen Kontext oft einen leicht unangenehmen, unästhetischen Beiklang – sie wird mit Spießigkeit, Nachlässigkeit oder Körperlichkeit assoziiert. In einem Kannibalismus-Kontext könnte diese Erwähnung zusätzlich Ekel und Unbehagen beim Leser verstärken.
Charakterzeichnung:
Falls sich die Szene auf das Opfer bezieht, könnte die Feinrippunterhose ein bewusst gewähltes Detail sein, um die Person greifbarer und menschlicher zu machen. Damit wird die Gewalt gegen sie umso drastischer empfunden. Falls die Protagonistin selbst die Feinrippunterhose trägt, könnte das eine Art ironischer Kommentar auf ihre scheinbar normale, aber ins Extreme pervertierte Existenz sein.
Psychologische Wirkung:
Ein solches Detail kann beim Leser ein kurzes Gefühl der Irritation oder Belustigung auslösen. Diese emotionale Ablenkung sorgt oft dafür, dass der darauf folgende Horror-Effekt noch intensiver wirkt. Es ist eine Technik, die in Horrorfilmen und -geschichten häufig angewandt wird, um Spannung gezielt zu steigern.
Fazit:
Das Zwischenspiel mit der Feinrippunterhose ist mehr als nur ein skurriles Detail – es verstärkt den Kontrast zwischen Normalität und Horror, erzeugt Irritation und könnte sogar eine humorvoll-groteske Note hinzufügen. Es zeigt, dass die Autorin mit Erwartungshaltungen spielt und den Leser bewusst auf eine Achterbahnfahrt der Emotionen schickt.
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